Ein geretteter Verlag, 1.500 alte Karten, eine Krimireihe mit offenem Ende und ein Verlag vor dem nächsten großen Schritt: Wir erzählen Geschichten aus dem ganz normalen Wahnsinn des Büchermachens.
Ein Verlag ist ein bisschen wie ein Krimi: Man weiß nie genau, wie die Geschichte ausgeht. Beim Jaron und Pharus gibt es davon einiges zu erzählen: von geretteten Verlagen und alten Berlin-Karten, von Krimis und Autoren, von Pleiten, Pech und überraschenden Erfolgen.
Zum Beispiel die Geschichte des Pharus-Verlags, der seit 2024 ein Schwesterverlag ist. Mit rund 1.500 historische Karten, die heute in einem bis unter die Decke vollgestellten Lagerraum stehen. Wie es dazu kam und was man mit einem solchen Schatz eigentlich anfängt, erzählen wir direkt vor Ort.
Bettina Kerwien und Verleger Arnt Cobbers nehmen sich außerdem die längste deutsche Ketten-Krimi-Reihe vor: „Es geschah in Berlin“. Wie hält man eine Krimireihe über Jahrzehnte am Leben? Was passiert, wenn die Handlung langsam in die Gegenwart rückt? Der aktuelle Band spielt 1988, der nächste 1990 – und danach? Auch das Publikum darf seine Ideen beisteuern. Natürlich gibt es außerdem einen Vorgeschmack auf den neuen Band, der im November erscheint.
Und natürlich geht es um das Abenteuer Verlegen selbst: um Bücher, die alle Erwartungen übertreffen, um Projekte, bei denen nichts so läuft wie geplant, um Risiken, Erfolge und die Frage, wo es für Jaron hingehen soll.
Ein Abend über Bücher, Berlin und die Menschen dahinter – mit echten Geschichten, Überraschungen und hoffentlich einigen Lachern.
Wann? Samstag, 31. Oktober 2026, 16:30-18 Uhr
Wo? Jaron Verlag | Pharus Verlag, Erdmannstr. 6, 10827 Berlin-Schöneberg
Anmeldung: vertrieb@nulljaron-verlag.de


